Hier ein Überblick über unsere ‘Werke’ und die Rennklassen der letzten Jahre:
2001 haben wir unsere
2000er 748RS mit
Teile aus einer
2001er 748R veredelt
(z.B. Öhlinsgabel,
CFK Airbox) und sie
noch einmal in der
IDM SuperSport
eingesetzt. Akuter
Leistungsmangel
(zumindest im
Vergleich zur
Konkurrenz) und
weiterhin
Reifenprobleme
verlangten von uns
(Wolfgang Bax und
meiner Person)
Höchstleistungen in
Sachen
Motivation.
Mit
einer 996S haben wir
uns in der IDM
SuperStock engagiert,
wenngleich wir uns in
der zu erwartenden
Suzuki-Armada keine
allzu großen
Hoffungen machten.
Die Prüfstandsläufe
sahen aber recht
ermutigend aus (152PS
am Motor -
reglementskonform!).
Die reiskochende
Konkurrenz war damit
aber nicht mehr zu
schlagen - das
Basisfahrzeug war
einfach ungeeignet:
Die Eckdaten des
Motors waren zu zahm
und das Gewicht zu
hoch. Dennoch gelang
es uns, besonders
natürlich Wolfgang
Bax, immerwieder, uns
als bestes
‘nicht
japanisches
Team’ unter die
Top 25 zu
qualifizieren. Bei
z.T. über 90
Startern, die sich um
die 45 Startplätze
balgten, ist das
schon eine gewaltige
Leistung!
Die Krönung aber erlebten wir in Hockenheim:
Da fuhr doch R. Penzkofer mit seiner 748RS im freien Training auf der Geraden neben Wolfgang Bax auf seiner 996S (wie gesagt: Unsere S hatte 152PS) !! Als er dies bemerkte dreht er zwar rasch den Hahn zu; den Aha-Effekt konnte er jedoch nicht ungeschehen machen. Da er damit in die Meisterschaft eingriff sprach uns Herr Laaks in Oschersleben an: Wir führen doch auch eine 748RS - ob das denn sein könnte (was da auf der Geraden so passiert) ?! Nun, konnte es natürlich nicht. Doch auch dieses Wochenende verging ohne Protest. Angewidert von den Ereignissen beschlossen wir, uns aus der IDM zurückzuziehen.
Fahrwerksprobleme verhinderten auch beim SoT bessere Ergebnisse: Aufgabe in Oschersleben wegen Reifenproblemen in der Einführungsrunde(!), ein vierter Platz in Assen. Erst zum Speer-Training im Herbst in Mugello hatten wir alle Probleme behoben und waren wieder ganz vorn dabei!
2000 haben wir eine 748RS in der IDM Superport eingesetzt. Mit der gleichen Maschine / Motor bestritt Wolfgang Bax auch die ersten Läufe im UEM-Cup der SoT. Erst ab Oschersleben haben wir die 748RS mit einem 996 Motor aus unserem Hause ausgestattet. Fahrwerks und Reifenprobleme ließen in der IDM keine Highligts zu und machten auch beim SoT Schwierigkeiten. Ein verpatzter Saisonstart in Vallelunga brachte uns / Wolfagng Bax um die Siegchance im UEM-Cup der Sot. Den zweiten Gesamtrang konnten wir uns aber sichern.
1999 konnten wir eine 97er 996-Racing einsetzen. Wenngleich technisch bereits wieder überholt (nach zwei Jahren!) konnten wir damit div. Punkteränge in der ProSuperbike-DM und einen 22. Platz in der Superbike-WM erzielen. Gedrosselt mit einer (reglementskonformen) 50er Einspritzung wurden auch unsere beiden Auftritte in der Sound of Thunder ein toller Erfolg: Zwei Siege (Oschersleben und Assen) - Glückwunsch an Wolfgang Bax. Für den Zweiventiler blieb dabei jedoch keine Zeit mehr - schade eigentlich.
1998 fingen wir wieder mit unserer 955 an - bis Oschersleben. Ein Pleuelabriß beendete dort das Vergnügen abrupt - Kernschrott. Aber das hatte auch sein gutes: der neue war ein 996-Racing-Motor. Mit den vorgeschrieben 41er Vergasern war der Motor aber kaum noch abstimmbar. Ein Racingmotor spielt mit einem so kleinen Einlaß nicht gut zusammen. Der 2-Ventiler machte aber das zweite Jahr große Freude. Besonders unser Auftritt in Magny-Cours ist mir in bester Erinnerung.
1997 waren das für die Sound of Thunder eine aufgebohrte 916-955, reglementsbedingt seinerzeit noch mit 40er Vergasern, und für die Formula Twin ein hochgetunter 980SS-Motor in einem 888-Racing-Fahrwerk.
In dieser Saison setzen wir weiterhin die Fahrzeuge aus 2001 ein. Das sind die 748RS mit einem 955 bzw. 996 Motor (je nach Veranstaltung) und die 996S. Wir werden damit bei verschiedenen ducatispezifischen Veranstaltungen antreten, wie z.B. beim SoT in Oschersleben, SoT in Assen, in Zeltweg und naja, mal sehen . . .
Die
748RS in
Stichworten:
996
Basismotor mit von
uns gemachten Köpfen
und viel Liebe im
Detail
60er
Einspritzung mit
Topdüse (Basis aus
der 748er)
57er
Termignoni
Das Fahrwerk haben wir für den großen Motor mit einer langer Schwinge ausgestattet. Die Fahrwerksprobleme wie z.B. 2001 beim SoT in Assen sind jetzt behoben. Am Gewicht können wir noch arbeiteten; das Fahrzeug entspricht insoweit noch dem IDM-Reglement der SuperSport.
Die
996S steht jetzt mit
den bekannten
Tuningmaßnahmen
da:
Nockenwellen
431 & G mit 37/31
Ventilen gemäß
unserem
Design
(noch) 50er
Einspritzung mit zwei
Düsen
54er
Termignoni
Die (ehemalige) 748RS eignet sich aufgrund ihrer Leistung besonders für trockene Verhältnisse, während die 996S ein gutes Regenfahrzeug darstellt.
Pilotiert wird all das auch dieses Jahr wieder von Wolfgang Bax, Stadthagen. Wir freuen uns gemeinsam auf die Saison.