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Diese Arbeit biete ich Ihnen zum Festpreis an:

200,- Euro (Versandkosten frei innerhalb Deutschlands) pro Gehäusehälfte / Lagersitz, bei zerlegtem und gereinigt angeliefertem Gehäuse.
Die Bearbeitungszeit beträgt nach Terminabsprache ca. 1 Woche.

De-und Montagearbeiten kann ich auf Wunsch gern für Sie erledigen, jedoch muß ich diese Arbeiten gesondert berechnen.

Motorgehäuse, eingelaufen

Gut zu erkennen: Die matten Stellen, an denen das Lagerschild im Block Material abgetragen hat. Die glänzende Stelle dazwischen wird durch die Rille im Lagerschild außen nicht beansprucht. Hier ist nur mit einem neuen Lagerschild keine korrekte Reparatur möglich. Schwierig, aber möglich: Das exakte Einrichten der Mitte in einer bereits verschlissenen Bohrung.

 

 

Motorgehäuse, ausgespindelt

Das gleiche Gehäuse nach dem Ausspindeln. Natürlich müssen die Bohrungen der Hauptlager absolut fluchten, um einen Fehlwinkel in der Kurbelwellenlagerung zu vermeiden. Auch eine Abweichung von der Position ist nicht zulässig, da sonst die beidseitig sitzenden Zahnräder nicht mehr sauber kämmen. Außerdem wichtig: Eine perfekte Rauhtiefe, um einen möglichst großen Traganteil für das spätere Pressmaß zu bekommen und auch unter Belastung dauerhaft zu behalten.

 

 

Lagerschilde, Anfertigung

Aus hochfestem Stahl angefertigte Lagerschilde, gemäß der Blockbohrung ausgelegt. Die Außenkontur ist verändert, um den Traganteil weiter zu erhöhen. Hier ist ein absoluter Rundlauf zwischen Außen- und Innendurchmesser wichtig, um die Präzision der Blockbohrung nicht wieder aufzuheben.

 

 

Qualität kommt an.

Qualität, die ankommt.
Ganz gleich, ob bei einer 1991er Ducati 900SS oder bei einer Ducati 996RS, Modelljahrgang 2000.

Leider kommt es gelegentlich vor, daß die Lagerschilde der Kurbelwellenhauptlager im Motorblock ihr Pressmaß verlieren. Durch das Mitdrehen des Lagerschildes läuft dann außerdem noch das Gehäuse ein. Damit kommt es zu einer erhöhten Belastung des Motorgehäuses und zu gesteigerten Vibrationen durch das entstandene Spiel zwischen Hauptlager und Gehäuse. Zu erkennen ist das aber meist erst wenn man zum Lagerwechsel das Gehäuse erwärmt und dann der Lagersitz mitsamt Lager herausfällt. Ab Werk gibt es leider keine Übermaß-Lagerschilde.
Bei einer Revision spindele ich erst die eingelaufenen Blockbohrungen aus und setze anschließend angefertigte, hochfeste (16MnCr5) Lagerschilde ein. Diese Arbeit braucht einiges an Erfahrung, um die teilweise kritischen Pressmaße zwischen Kurbelwellenhauptlager, Lagerschild und Motorgehäuse, die sich auch noch gegenseitig beeinflussen, richtig einzuschätzen und umzusetzen.
Meine Auslegung erfolgt dabei gleich zur Aufnahme der neuen, dickeren Distanzscheiben der Kurbelwelle, da die alten, dünnen Scheiben gelegentlich gebrochen sind (was eine Motorkomplettdemontage zur Folge hat). Weiterhin optimiere ich die Außenkontur, um die Pressfläche zu erhöhen und somit der Reparatur eine maximale Lebensdauer zu verleihen.

Instandsetzung > Hauptlagerschild

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